Ein polnischer Trucker (24) kippte am Montagabend (17. März) mit seinem extremst überladenen Kleinlaster auf der A9 bei Bayreuth um. Danach musste die Auffahrt auf die Autobahn an der Anschlusstelle Bayreuth-Süd für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Grund: Gefährliche Säure war ausgelaufen!
Laster kippt auf die Leitplanke
Gegen 18:30 Uhr kam der Klein-Lkw mit polnischer Zulassung in der Autobahneinfahrt in Fahrtrichtung Berlin wegen der massivem Überladung und einer unzureichenden Ladungssicherung in der Linkskurve zunächst nach rechts ins Bankett. Der Versuch des 24-jährigen Fahrers, den Kleinlaster unter Kontrolle zu bringen, schlug fehl, weil das Fahrzeug wegen der rutschenden Ladung auf die rechte Fahrzeugseite kippte. Schließlich fiel der Lieferwagen auf die Schutzplanke und verlor dabei zwei schwere Batterieeinheiten. Danach verteilte sich die gefährliche Säure auf der Fahrbahn.
Klein-Lkw um das 14-fache überladen
Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Klein-Lkw um sage und schreibe 14-fach überladen war. Wegen der ausgelaufenen Säure wurde das Umweltamt der Stadt Bayreuth alarmiert. Für die Bergung des Kleinlasters und der Batterien mussten Spezialtransporte bestellt werden. Insgesamt war die Einfahrt bis gegen 23:00 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt. Verletzt wurde niemand.
30.000 Euro Schaden
Der Sachschaden belief sich auf rund 30.000 Euro. Die Polizei zeigte den 24-Jährige Fahrer und dessen Unternehmen wegen Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung, die Straßenverkehrszulassungsordnung, das Fahrpersonalgesetz und das Gefahrgutbeförderungsgesetz an.