— © Internationale Hofer Filmtage
Internationale Hofer Filmtage

Stadt Hof

Die Themenseite zu den 57. Internationalen Hofer Filmtagen 2023

VORHANG AUF, FILM AB!

TV Oberfranken begleitet für Sie die 57. Internationalen Hofer Filmtage 2023. Sowohl im TV als auch Online auf der Homepage unter www.tvo.de sowie auf den TVO-Social-Media-Kanälen (Instagram, Facebook, X). Alles rund um das Festival finden Sie in der Mediathek und hier auf der Themenseite.

Vom 24. bis 29. Oktober verwandelt sich die Saalestadt mit zahlreichen Nachwuchstalenten, Schauspielern und Regisseuren in ein einziges Filmfestival. Die Hofer Filmtage gelten nach Berlin als eine der bedeutendsten Filmfestivals in Deutschland. Gegründet wurde sie im Jahr 1967 von Heinz Badewitz. Nach seinem Tod (2016) wird sie seitdem von Thorsten Schaumann geleitet. Das Filmevent versteht sich als Plattform für junge Nachwuchsregisseure. Junge Talente sind bei der Premiere ihrer Filme dabei und stehen dem Publikum Rede und Antwort. In sechs Tagen werden insgesamt knapp 160 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt. Einzigartig ist dabei die Kombination aus Kurz- und Langfilm in einer Vorführung. Seit der Pandemie können die Filme auch zusätzlich online auf der Streaming-Plattform „plus7streamdays“ bis zum 05. November angesehen werden.

 Die Berichterstattungen der Hofer Filmtage bei TVO werden gesponsert von der Unternehmerinitiative Hochfranken.  

DIE HIGHLIGHTS VOM FILMTAGE-WOCHENENDE

Die 57. Internationalen Hofer Filmtage sind inzwischen wieder vorbei. Fast 160 Kurz- und Langfilme gab es dieses Jahr im Angebot. Erneut wurden viele Preise verliehen und neue Talente entdeckt. Mit der diesjährigen Retrospektive wird außerdem eine Frau geehrt, die ein perfektes Beispiel dafür ist, wie wichtig die Internationalen Hofer Filmtage sind. Die Highlights des Filmtage-Wochenendes sehen Sie im Video.

DER GRANIT - HOFER DOKUMENTARFILMPREIS GEHT AN LEONHARD HOFMANN & RICCARDO DEJAN JURKOVIC

Der Granit-Hofer Dokumentarfilmpreis geht an die Regisseure Leonhard Hofmann & Riccardo Dejan Jurkovic für den Dokumentarfilm „FRANK MEYER“. Der Film begleitet über zehn Jahre hinweg Frank Meyer, einen Bodybuilder im Ruhestand. Er beginnt, seine Männlichkeit zu hinterfragen und die gewaltvolle Kindheit aufzuarbeiten.

Granit – Hofer Dokumentarfilmpreis mit 7.500 Euro dotiert

Der Preis wird seit 2015 durch die Hermann und Bertl Müller Stiftung vergeben, die in Hof ansässig ist. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird für den besten langen Dokumentarfilm aus deutscher, schweizer oder österreichischer Produktion verliehen.

Gestaltet wird der Preis nach einem Entwurf von Mohamed Naguib. Der Ägypter ist Dozent und Bildhauer, der mehrfach ausgezeichnet ist. Die Gestaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem europäischen Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in Wunsiedel.

 — © TVO
TVO

PAULINE SCHLÄGER BEKOMMT DEN GOLDPREIS

Der diesjährige Hofer Goldpreis geht an die Regisseurin, Regie-Assistentin und Producerin Pauline Schläger für ihren Film "Dann lieber sterben". Die 26-Jährige ist in Hamburg geboren. Studierte Medienwissenschaften in Bayreuth. Die Verleihung fand in der Bürgergesellschaft Hof statt.

Preis besteht aus einem zertifizierten Goldbarren im Wert von rund 35.000 Euro

Der Hofer Goldpreis der Friedrich-Baur-Stiftung wird für die beste Regieleistung bei einem ersten Langspielfilm durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz verliehen. Der Preis besteht aus einem zertifizierten Goldbarren im Wert von rund 35.000 Euro. Für den Hofer Goldpreis sind automatisch alle Regisseurinnen und Regisseure nominiert, die bei den Hofer Filmtagen mit ihrem ersten Langspielfilm Premiere feiern.

Programmtipp: Die Highlights der beiden Preisverleihungen sehen Sie am Freitag (27. Oktober) in "Oberfranken Aktuell". Ab 18 Uhr im Kabel und 19 Uhr via SAT auf FrankenPlus sowie online in der Mediathek

 — © TVO
TVO
 — © TVO
TVO
 — © TVO
TVO

TVO-FILMKRITIKER MICHAEL THUMSER ZUM FILM "ÜBERLEBEN IN BRANDENBURG"

Ob auch der nächste Film, über den wir gleich sprechen preisverdächtig ist, wird sich zeigen. Gestern ging es ja für unsere TVO-Filmkritik in den Wald und heute nach Brandenburg. Filmkritiker Michael Thumser hat sich den Film "Überleben in Brandenburg" vom verstorbenen Regisseur und Schauspieler Zoltan Paul angeschaut.

 

expand_less