Oberfranken
Oberfranken: Führen steigende Sicherheitsauflagen zum Veranstaltungssterben?
Finanzielle Belastung für Veranstalter
Nach den Anschlägen zum Beispiel in München, Magdeburg oder auch Mannheim stellt sich die Frage nach der Sicherheit im öffentlichen Raum. Das hat Auswirkungen auf viele Veranstaltungen.
Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen
Die Sicherheitsauflagen müssen immer stärker erhöht werden. Auch hier in Oberfranken. Besonders deutlich wurde das zuletzt bei den Faschingsumzügen. In Bamberg hat die Stadt die Zufahrtswege blockieren lassen.
2025 stehen in den kommenden Monaten natürlich auch wieder weitere alljährliche und beliebte Veranstaltungen bevor, wie zum Beispiel das Annafest Forchheim, Bamberg Zaubert, das Samba-Festival in Coburg, die Kulmbacher Bierwoche oder das Hofer Volksfest. Für die kommenden Feste in der Region werden ebenfalls verschärfte Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen. Dabei werden die Veranstalter zum Teil von den Kommunen unterstützt.
Finanzielle Unterstützung für Veranstalter
Solche Maßnahmen belastet die Veranstalter dennoch enorm – organisatorisch und finanziell. Einige Events könnten bald nicht mehr stattfinden, wenn die Kosten weiter steigen. Klaus Stieringer leitet das Stadtmarketing in Bamberg und ist Präsident des Berufsverbands City- und Stadtmarketing Bayern. Er fordert eine langfristige Lösung für das Problem: Einen Sicherungsfond als finanzielle Unterstützung vom Freistaat.